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Sommerferien 2017 – Pure Food Lebensstil

By 8. August 2017 Allgemein No Comments
Pure Food Lebensstil Sommerferien 2017 - Pure Food by Romy Dollé

Sommerferien 2017 – Pure Food Lebensstil

Die Sommerferien sind zu Ende. Es bleiben gemischte Gefühle zurück. Ich erlebte schöne Tage und Tage mit vielen Herausforderungen.

Florida

Room with a view - Miami South Beach

Room with a view – Miami South Beach

Sie waren für uns drei eine Herausforderung, weil jeder von uns drei momentan ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Wünsche hat. Ray, unser Sohn, ist zwölf Jahre alt. Er will Basketball spielen, gamen und nicht so viel zusammen mit den Eltern unternehmen. Er geniesst immer mehr seine Freiheiten und will unabhängiger von uns werden. Er schaut bis tief in die Nacht Filme und will am Morgen lange ausschlafen.

IMG Basketball Camp

IMG Basketball Camp Bradenton Florida

Dave ist immer noch ein verspielter Junge. Er geht gerne Skateboard fahren in der Bowl und tänzelt mit den Inline Skates über den Boardwalk. Er spielt mit dem Frisbee, verweilt auf dem Golfplatz und kann stundenlang shoppen.

Dave und Ray - Frisbee

Dave und Ray – Frisbee spielen am Beach von Fort Myers FL

Ich stehe gerne früh auf und gehe gerne früh schlafen. Viel schlafen ist für Dave auch okay, aber früh aufstehen muss nicht sein. Morgens spaziere und wandere ich gerne am Strand entlang oder durch die verschlafenen Städte. Ich suche mir als Ziel ein schönes Café aus, das mindestens eine Stunde entfernt ist – zu Fuss versteht sich. Leise schleiche ich mich aus dem Hotelzimmer, damit Ray und Dave nicht aufwachen und dann geht’s los. Schnell bin ich im Flow.

Familienferien

Beach Life

Natürlich machen wir auch viel gemeinsam. Nur das ist meist nicht so harmonisch. Ich denke, das kennen alle Familien. Familienleben ist oft nicht harmonisch, ausser alle schlafen.

Wir schauen gerne gemeinsam einen Film, wenn wir uns nach langen – manchmal sogar lustigen – Diskussionen auf einen einigen konnten. Können wir uns nicht einigen, dann schaut halt jeder individuell einen Film oder liest.

Wir gehen gerne essen und probieren neue Lokale aus. Wir spazieren und baden gemeinsam am Strand und relaxen am Pool.

Ein Tag mit vielen guten Momenten

Ich spaziere auf dem Boardwalk in Miami South Beach. Das Meer rauscht, die Sonne hat noch nicht so viel Kraft und trotzdem ist es herrlich tropisch warm und feucht.

Ich bin nicht die Einzige, die unterwegs ist. Doch es ist noch noch sehr leer auf dem Boardwalk. Dave begleitet mich heute. Wir haben vor dem Frühstück noch ein Warrior Workout im Greenmonkey Yogastudio geplant.

Nach gut einer halben Stunde biegen wir ab, verlassen den Boardwalk und gehen zügig quer durch South Beach auf die Ostseite der Insel.

Cashewmilk Cappuccino und Espresso

Dr. Smoods Cashewmilk Cappuccino und Espresso

Hier trinken wir im Dr. Smoods einen Kaffee. Ich nehme einen Cappuccino mit Cashewmilch und Dave seinen gewohnten doppelten Espresso.

Gerade oberhalb vom Dr. Smoods ist das Greenmonkey Yogastudio. Heute gibt Joey Corona eine Yoga Session. Es ist in einem grossen lichtdurchfluteten Raum. Langsam füllt er sich mit Menschen.

Wir beide wissen nicht so genau, was uns erwartet. Ich mache schon fast 20 Jahre Yoga. Dave ist ein Yoga Neuling. Die unterschiedlichsten Menschen kommen rein, legen ihre Matten eng nebeneinander. Kurz bevor die Stunde beginnt, kommt Joey. Ein braungebrannter Mann, ca. 50 Jahre alt, mit blonden Locken und Jeansshorts. Hello!

Der Start in die Session ist schon sehr anstrengend. Es ist hier in Florida schwül-heisse 33°C, es sind mindestens 40 Menschen im gleichen Raum und wir machen schnelle Flows – Surya Namaskara A und B (Sonnengruss) – bis der/die letzte im Raum schweissnass dasteht.

Yoga Greenmonkey South Beeach

Yoga im Greenmonkey in South Beach

Joey spricht schnell und viel. Wir müssen uns extrem konzentrieren, damit wir mitkommen. Nach 60 Minuten habe ich das Gefühl, dass ich keinen Flow – Vinyasa Plank, Upward Dog, Downward Dog und zurück in die Ausgangsposition – mehr schaffe. Es kommen zum Glück ein paar ruhigere Sequenzen und meine Energie kommt zurück. Am Ende gehen die Flows wie Butter und ich bin stolz, dass ich in dieser Hitze durchgehalten habe. Dave liegt flach auf der Matte.

Jetzt brauchen wir dringend etwas zu essen. Es ist schon zwölf Uhr und wir haben erst einen Kaffee und Wasser getrunken.

Im Fresh Market kaufen wir ein. Ich nehme Salatrollen und Poke Bowl. Dave hat Lust auf Früchte, Salat und Hähnchen. Wir picknicken vor dem Fresh Market bevor wir uns auf den Rückweg machen. Nach dem Mittagessen haben wir wieder Energie und gehen schnellen Schrittes zurück ins Hotel – nochmals 50 Minuten Stadtwandern.

Pure Food by Fresh Market

Pure Food by Fresh Market

Im Hotel treffen wir Ray. Er hat den Vormittag am Pool und Laptop verbracht. Er macht einen zufriedenen Eindruck und erzählt, was er alles zum Frühstück gegessen hat.

Jetzt machen wir Siesta im kühlen Hotelzimmer. Später fahren wir nach Coconut Grove – eine Shopping-Mall im Süden von Miami. Wir schlendern herum und finden einen kleinen Shop. Ein Juwel im wahrsten Sinne des Wortes. Es hat viele Steine, Duftkerzen, Aromaöle, Bücher und esoterische Produkte. Die Luft ist getränkt mit Duftstäbchen, Rauch und Aromaölen.

Wir schauen uns die Steine an. Mich ziehen Jade, grüner Opal und Carnelian. Ich wähle je einen Stein aus der Box aus. Sie sind eckig und kantig. Erst nachträglich lese ich, was für Eigenschaften und Wirkungen die Steine haben.

Auf den Boxen mit den Steinen steht jeweils eine kurze Beschreibung. Jade: Wohlstand, Geld und Heilung. Grüner Opal: Löst Stress, hilft in die tiefe Entspannung zu kommen und löst Herzschmerz auf. Carnelian: Schutz, Friede, sexuelle Energie, Eloquenz und Mut.

Schön, denke ich. Das nehme ich alles gerne und hoffe, die Steine wirken lange und intensiv.

Unser Sohn langweilt sich. Er kann nicht verstehen, dass die Steine uns finden und nicht wir sie auswählen. Steine sind Steine. Er will und kann es wohl (noch) nicht verstehen, dass diese Steine genau die richtigen sind für diesen Moment in unserem Leben und uns helfen.

Auch die Zeremonien der Verkäuferin, die Steine zu reinigen bevor sie sie uns übergibt, findet er „strange“.

Wir fahren zurück ins Hotel. Ray schläft hinten im Auto friedlich. Es war ein guter Tag mit vielen schönen Momenten.

Ein Tag mit wenigen guten Momenten

Solche gab es auch. Es waren Tage, wo einfach alles schief lief – Fahrausweis vergessen, falsche Autoversicherung abgeschlossen, zurück im Autoverleih und der Mitarbeiter, der informiert war und alles für uns erledigen sollte, ist krank, usw.

Es gab Tage, wo ich nicht glücklich war und trotz diesem Bewusstsein nicht aus dem negativen Zustand rauskonnte. Es gab Tage, die fingen gut an und endeten mit unendlichen Diskussionen. Ray ist oft sehr stur – und ich wohl auch, sonst wären die Diskussion nicht unendlich.

Und jeden Tag habe ich Bo, unsere 6 Monate alte französische Bulldogge, extrem vermisst. Bo hat uns allen sehr gefehlt. Fast drei Wochen Ferien ohne Bo wird es wohl nicht mehr geben.

Bo Jackson Dollé

Bo Jackson Dollé

Bo Jackson Dollé

Bo Jackson Dollé / Französische Bulldoge, 6 Mt.

Fazit Ferien – Pure Food Lebensstil

Golf in Bradenton

Golf in Bradenton

Ich habe mich viel bewegt, was mir gut tat. Wir haben die verschiedensten Workouts gemacht – Krafttraining, Yoga, Gymastics Body Workouts, Sprints, Walking, Inline Skating, Bowling, Golf gespielt und Ray war eine Woche im Basketball Camp.

Bewegung tut mir gut und entspannt mich. Sie verbindet uns und macht uns allen Spass. Der Tagesrhythmus ist sehr unterschiedlich und macht es manchmal schwierig, unsere Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen.

Beim Essen gibt es zwischen mir und Ray auch oft Diskussionen. Er weiss, was Zucker im Körper bewirkt und trotzdem hat er oft kein Mass – wie auch beim Gamen und Filme schauen. Schön ist, dass er auch viele gesunde frische Speisen sehr gerne hat, wie japanische Makirollen und Sushi, hawaiianische Pokebowls, Cesar Salad und Wraps. Wir haben fein gegessen beim Mexikaner – Burritos und Nachos, in Little Havanna beim Kubaner

Kubanische Spezialitäten

Kubanische Spezialitäten in Little Havanna / Miami

, frisch zubereitete Angus Beefburgers im BurgerFi oder Quinoa Bowls im Pura Vida, Hähnchen im Carrot Express und einen Frühstücks-Salat im Lilikoi.

Quinoa Lachs Bowl im Pura Vida

Quinoa Lachs Bowl im Pura Vida

Liklikoi: Pochierte Eier mit Salat

Liklikoi: Pochierte Eier mit Salat

BBQ Hähnchen mit Reis und Avocado im Carrot Express

BBQ Hähnchen mit Reis und Avocado im Carrot Express

Cesar Salad im Beach Restaurant auf Anna Maria Island

Cesar Salad im Beach Restaurant auf Anna Maria Island

Tropischer Thunfisch Salat

Tropischer Thunfisch Salat

Ray hat zwischendurch zum Frühstück Waffeln und Pancakes geschlemmt mit Ahornsirup – da musste ich dann schon beide Augen zudrücken. Im Starbucks haben wir Cold Brew Coffees getrunken und Ray konnte dem Marshmallow Frappuccino nicht widerstehen.

American Breakfast: Waffeln mit Schlagrahm, Bratspeck und Rühreier

American Breakfast: Waffeln mit Schlagrahm, Bratspeck und Rühreier

Ich bin auch in den Ferien mit meiner Ernährung ziemlich konsequent. Ich achte auf Qualität. Wir gehen in Restaurants, die biologische und regionale (Farm to Table) Speisen im Angebot haben. Im Supermarket kaufen wir ebenfalls meistens biologische Nahrungsmittel.

Ich esse keine glutenhaltigen Speisen – 100% kann ich das und will ich das nicht vermeiden. Ich frage nicht bei jedem Dressing, ob es Gluten enthält. Ich esse nichts Frittiertes, weil es meistens mit billigen Pflanzenfetten zubereitet wird und weil ich total Mühe beim Verdauen habe.

Ich bestelle die Dressings immer separat, damit ich die Menge bestimmen kann. Ich liebe einfache pure Speisen, wo ich den Geschmack des einzelnen Nahrungsmittels erkennen kann.

Ich geniesse – wie übrigens auch daheim – jeden Tag eine kleine Süssigkeit. Hier in den USA gibt es die Mini Dark Chocolate Reeses – Pralinen aus Zartbitterschokolade mit Erdnussbutterfüllung. Meinen geliebten Kaffee Melange (Kaffee mit Schlagrahm) gibt es hier zwar auch, doch nur mit gesüsster Sahne. Das habe ich mir zwischendurch auch gegönnt. In Little Havanna habe ich den besten Affogato (Kaffeeis übergossen mit einem Espresso und Schlagrahm).

Affogat

Affogato

In den Ferien habe ich meistens eine längere Phase zwischen Abendessen und dem Frühstück.  Oft war das eine Essenspause (Intermittierendes Fasten) von abends um 19 Uhr bis am nächsten Tag um 13 Uhr.

Kleine Nachspeise

Kleine Nachspeise

Es waren teilweise holprige Ferien mit vielen schönen Momenten. Ich habe viel geschlafen, gut gegessen und mich viel bewegt. Ich hatte Zeit zum Lesen. Ich habe wenig kulturelle Aktivitäten besucht, weil es mir einfach zu mühsam war, unseren Sohn zu überreden mitzukommen. Alleine lassen wollte ich ihn auch nicht. Also habe ich kulturell weniger gemacht, als ich gerne gemacht hätte.

Am Flughafen lese ich: Thus, sometimes has the brightest day a cloud (William Shakespeare). Ich denke: Bei jedem Gewitter haben wir einen Regenbogen gesehen. Auch der schlimmste Tag hat(te) Lichtblicke.

Bis bald

Romy

PS: Der Sixpack Check nach fast drei Wochen war sehr erfreulich.

Sixpack Check nach drei Wochen Ferien

Sixpack Check nach drei Wochen Ferien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PPS: Wieder zu Hause mit Bo

Bo Jackson Dollé - back home

Bo Jackson Dollé – back home

 

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